Internet of caring things

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Internet of caring things | A network of connected objects brought to life by a clear mission: to actively care for consumers – their physical and mental wellbeing, homes, loved ones, and more.”

Was brauchen Menschen wirklich? (Anstatt: Gadget Overkill)

via trendwatching

Not only about visual Harmony: Gestalt Theorie Basics im UI Design

Gestaltpsychologie beschäftigt sich mit den Phänomenen, Dinge als Ganzes wahrnehmen zu können, statt alles in Einzelteile aufzusplitten. Wieso ist dies wichtig?

Grob gesagt geht es den Gestaltpsychologen nicht um einzelne Denkakte, wie das in der Zeit vor dem ‘Big Bang’ der Gestalttheorie (ca 1913) der Fall war, sondern um das Zusammenspiel dieser Denkvorgänge, welches bestimmt, wie wir Dinge wahrnehmen um Dinge unbewusst nach bekannten Mustern vorstrukturieren und sortieren zu können und um Dauerreize im Hintergrund zu unterdrücken. Es wäre ja furchtbar wenn wir alles, also wirklich alles um uns herum gleichartig wahrnehmen – unser Gehirn wäre ständig mit diesen Dingen beschäftigt.
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Machst du mal gute User Experience da rein?

Oder: Wie User Experience immer noch mit Usability und Interaktionen gleichgesetzt wird.

Die wichtigsten Begriffsdefinitionen kurz vorweg:

  • Usability:
    Nutzfreundlichkeit, d.h. das Produkt lässt sich ‘leicht’ bedienen, man wird kognitiv nicht mega-beansprucht und muss sich in algorithmische Denkweisen einarbeiten, wenn man Tasks ausführen möchte.
  • User Experience / Experience Design:
    Im besten Fall super, wenn das Produkt richtig Spass macht, eventuell sogar sinnvoll ist, und es mit positiven Emotionen assoziiert wird.

Eine positive Experience wird natürlich von Usability gefördert – wenn etwas ‘leicht’ und angenehm zu bedienen ist, sind die Chancen etwas höher, das man nicht mit Angst und Schrecken daran zurückdenkt, es wieder bedienen zu müssen.

Aber garantieren Usability und/oder Interaktionen die gerade ‘Fun’ sind, weil die Elemente so schön bunt sind und rumhüpfen, ebenso eine positive User Experience? Nicht zwingend.
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Mehr Motivation, bitte!


Motivation und User Engagement Part1.

Heute gibt es einen kleinen, einführenden Artikel über das große Themengebiet der Motivation, da ich das Thema spannend finde und darüber sehr wahrscheinlich immer wieder mal etwas schreiben werde. Das Video da oben gibt zudem einen ganz netten kleinen Überblick, es ist allerdings im Bereich ‘Work’ angesiedelt.

Was versteht man genau unter Motivation, was motiviert uns, bestimmte Handlungen auszuführen und bei manchen eine explizite ‘I don’t care’ Attitude an den Tag zu legen?
Motivation ist, grob gesagt, ein Motiv zu haben, ein gewisses Verhalten auszuführen, Handlungsbereitschaft zeigen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen = zielgerichtetes Verhalten.
Motivation ist im Endeffekt das Streben nach: ‘Es soll mir gutgehen’ ‘ich mag mich wohlfühlen und Spass haben’, ‘ich muss körperliche und psychische Schmerzen verhindern’.

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The Design Studio Method

Lean & Agile UX in a nutshell. Wie sammelt man Ideen, sensibilisiert Kunden sowie Teammitglieder für einen UX Design Prozess und kitzelt die Core-Probleme aus einer Anwendung heraus?
Super Session von der Agile UX 2012:

1. Create

  • Was? Quick Pen & Paper Concepts auf Storyboards bzw. User Flow Templates. Hier gibts Inspiration.
    Jedes Teammitglied repräsentiert eine Persona / gestaltet für die spezielle Persona
  • Jedes Teammitglied füttert ein bestimmtes ein Szenario ab (z.B bei einer Ticketapplikation das Szenario ‘vergünstigte Fahrscheine’ oder bei einer Flugbuchung: ‘Fliegen mit Baby & Kinderwagen ‘ )
  • Wer? – interdisziplinäre Teams , bestehend aus den Sparten UX/Design, Development, Business, die (leider) oft niemals miteinander kommunizieren, um ein gemeinsames Verständnis der jeweiligen Sichtweisen, Probleme und Anforderungen und zu bekommen.
  • 6-8 Concept Sketches pro Team

Das Ganze geht auf Zeit (Stoppuhr oder Pomodoro Technik :) )
Es geht hier um erste grobe Ideengenerierung,einen Anfang zu finden, bevor jeder in seinem Töpfchen rumstochert.
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Man vs. Machine Smackdown Part1: The human ‘AND’ is a boolean ‘OR’

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AND, OR, NOT – WTF? (shortcode: &&, ||, ! – &%$§?)
…wobei: ich gebe zu, das ‘NOT’ ist für beide Weltanschauungen ziemlich logisch, ist ja gut.

Also, hier es geht es um Boolsche Logik vs. das menschliche Denken, ums Eingemachte, das Core, die Frustration, aus dem Fenster geworfene Computer, der alte Kampf zwischen Mensch und Maschine eben.

Während ich so darüber nachdenke und Streit mit der Technik anfange, gerät mein Gehirn schon wieder in einen tranceartigen Kolik-Zustand: ‘AND’, ‘OR’ – oder (..hilfe!) doch das Boolsche ‘Vielleicht’? Was denn nun?
Ja, ich hatte sogar schon mit einem Informatiker über dieses Thema wild diskutiert, bis er letztendlich zugab, selbst schon in die AND-OR-Falle beim programmieren getappt zu sein.

Es werden ziemlich oft Fehler gemacht, wenn die Boolschen Operatoren ‘AND’ und(oder)’OR’ ins Spiel kommen, da die gegensätzliche Bedeutung im menschlichen Hirn eine Art ‘Bandsalat’ erzeugt. Warum ist dies so und was kann man besser machen?

Boolsche Logik nochmal einfach erklärt, hier macht das auch durchaus Sinn:
- Alle die schwarz tragen, sollen aufstehen
- Alle die Schwarz UND Grün tragen sollen aufstehen – (AND grenzt Suchergebnis ein)
- Alle die Schwarz ODER Grün tragen sollen aufstehen (OR erweitert das Suchergebnis)
So far so good.

Wenn man sich allerdings – die durch die Sprache geprägte – menschliche Denkweise anschaut, sieht das etwa folgendermaßen aus:
zum Bsp. anhand des Use Case: Playlist erstellen
- Mensch: ‘Hey Computer, spiel mir mal Titel von Künstler x oder Künstler y oder Künstler z ab.’
(–> naive Auswahl des ‘oder’ Operators, freudestrahlende Erwartungshaltung des Menschen: entweder x, oder y oder z, also einen von den dreien)

!!!!!***BIG FAIL***!!!!!
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We are your friends: User-Stories

story

“The neural changes that we found associated with physical sensation and movement systems suggest that reading a novel can transport you into the body of the protagonist (…) ”

Oh yeah – und genau deshalb ist es sehr viel besser, User-Stories zur Requirementspezifizierung (+ Ideenentwicklung aka: was brauchen unsere Nutzergruppen eigentlich?) zu entwickeln, statt mit schnöden Use-Case Diagrammen inklusive Strichmännchen – zu denen man ungefähr soviel Bezug hat, wie zu einer toten Maus – die im Geiste schon längst festgelegten Requirements pseudomäßig abzufüttern.

Hier geht es zum kompletten Artikel:
+++ Reading a Novel Boosts Brain Connectivity

P.S. Ich darf bei dieser Gelegenheit ganz unaufdringlich auch nochmals auf diese nette Präsentation hinweisen, die ich im Rahmen des das Agile Design Camp in Hamburg erstellt und vorgetragen hatte ;)

P.S. 2: Wer sich wundert, was das Jaws Bildchen damit zu tun hat: Meines Erachtens nach mitunter eines der besten Beispiele bezüglich Storytelling in einem Bild.

Thingful – search engine für smart devices

thingful

Gerade entdeckt und für cool befunden: Thingful
Es handelt sich um ein globales map-based interface für smart devices und sensoren, kurz: alles was irgendwie ins Netz ‘hinausblökt’, ob das jetzt ein Hai ist, der einen Sensor trägt und seine Position via Feed ausgibt, oder der private Kühlschrank von irgend jemandem der extrem mitteilungsbedürftig ist, oder eben auch offizielle Messstationen die z.B Strahlungen, oder Luftverschmutzung messen.
Clustern kann man das ganze nach Kategorien.

+++ Thingful

SXSWi 2013: The Mechanics of Magic

7 Lessons from Game Design: When Badges ain’t enough
Session von Christina Wodtke

Meine Notes:

Find your North Star
Design for an emotion – Conversion is crap – (nun das sollten sich einige hinter die Ohren schreiben)
‘The Player should have fun, not the Designer or the Computer’ , es geht darum Emotionen und Stimmungen zu erzeugen.

- positive Emotionen
als Bsp: warum spielen so viele Hausfrauen z.B Farmville auf Facebook?
real life: Kinder, Clutter, Haushalt = Unordnung vs. farmville als Ausgleich: Harmonie, Ordnung, man kann ‘es sich schön machen’,’sein eigenes Reich anlegen’ alles geordnet, und man kann es herumzeigen.

- negative Emotionen (erzeugt Motivation)
z.B Datingportal coffeemeetsbagel.com: arbeitet mit dem Verknappungsprinzip, hier kann man pro Tag nur eine Person herauspicken, und wenn man dies einen Tag versäumt, also nicht täglich diese Plattform nutzt, wird einem anhand von Bildern/Avataren mit dem ‘missed!’-Stamp aufgezeigt, was bzw. wen man denn alles so verpasst hat (‘perhaps you missed your true love’)

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SXSWi 2013: Building new experiences with Google Glass

Google, die mit Glass den neuen heissen wearable Shizzle am Start haben, haben das Produkt heute im Rahmen eines Panels auf der SXSW interactive 2013 demonstriert.

Primär ging es in der Session um die Developer API, auf die man erstmals einen kurzen Blick werfen konnte, sowie erste Partneranwendungen (NYT, Evernote, Path etc.), die in Glass integriert sind.
Mehr zur Technik & API, die auf REST basiert, gibt es bei TechCrunch.
Glass wurde zudem live vorgeführt, indem Jordan das Publikum via Glass fotografierte und direkt mit seinen Freunden teilte.
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SXSWi 2013: Charismatic Machines

Ich war heute – da ich mich ja sehr für Roboter und insbesondere für das Verhältnis Mensch/Maschine interessiere – in dem Talk von Heather Knight bei SXSWi, wo sie ihren Roboter ‘Data’ vorstellte – der durch sein Aussehen und Verhalten übrigens überhaupt nicht in das ‘uncanny valley’ fällt .
Im Rahmen des Talks, bzw zur Einführung, wo es etwas um die psychologischen Aspekte allgemein ging, zeigte sie uns folgenden Kurzfilm über Lebewesen/Maschine Beziehungen, der etwas nachdenklich stimmt:

Chorebot from Greg Omelchuck on Vimeo.

Mehr über Heather Knight:
http://www.ted.com/speakers/heather_knight.html
marilynmonrobot.com/

Hello Austin! Hello SXSWi 2013

Drittes Jahr in Folge, zweites Jahr mit ‘It’s raining cats’ (s. Bild) – aber egal. Laut Wetterbericht soll ab Sonntag die Sonne kommen. Yay! Ich bin jedenfalls sehr gespannt und habe mir fest vorgenommen, mal wieder etwas mehr zu schreiben – dies ist schliesslich die perfekte Gelegenheit. Manche Posts werden aber ein Weilchen brauchen, einfach weil der Stoff manchmal noch überdacht werden möchte, wenn man dann eventuell noch was eigenes dazu schreibt :)

The New Multi-screen World: Making seamless experiences between devices

Google published a research report on how consumers use different devices together and navigating the new multi-screen world. Understanding Cross-Platform Consumer Behavior

Imagine you’re on your way home sitting in the train book your next trip online via your smartphone – wooops- connection loss! You’re coming home, sitting on your desktop device /tablet whatever-device and could proceed just from where you left without running through the whole process.
Or you’re watching a video on your desktop device, stopping due some work etc.. then later switching to your smartphone and there’s a seamless changeover and you could just watch further from where you stopped.

“90% of people move between devices to accomplish a goal, whether that’s on smartphones, PCs, tablets or TV. We set out to learn not just how much of our media consumption happens on screens, but also how we use these multiple devices together, and what that means for the way that businesses connect with consumers.

…so making experiences seamless between devices is key”

Blog Post about the topic:http://googlemobileads.blogspot.de/2012/08/navigating-new-multi-screen-world.html

Full report: http://services.google.com/fh/files/misc/multiscreenworld_final.pdf

Amber Case: We are all cyborgs now

“ Technology is evolving us, says Amber Case, as we become a screen-staring, button-clicking new version of homo sapiens. We now rely on “external brains” (cell phones and computers) to communicate, remember, even live out secondary lives”…

I’m really looking forward to Ambers keynote at SXSW interactive next year!