Finally – M4 Sozialpsychologie Klausur: erledigt


So , heute hab ich endlich etwas zum Abschluss gebracht, was schon viel zu lange fällig war: meine Modulabschlussprüfung in Sozialpsychologie. Vielleicht wissen ja einige, dass ich „nebenbei“ noch Psychologie an der Fernuni in Hagen studiere.
Ewig mache ich mit dem betreffenden Modul schon rum, mitten im Semester nicht weitergemacht, die Klausur nicht mitgeschrieben..weil immer was war etc pp. – aber nun ist es endlich erledigt, juhu… und es fühlt sich gut an, dass dies vom Tisch ist! 😊 Das Modul interessiert mich sehr, und es gibt da immer so viel links und rechts interessantes und relevantes zu gucken, bringt aber nichts für die Klausur. :D Die Prüfung fand ich teilweise persönlich nicht so einfach (und viele meiner Kommilitonen auch nicht, wie man in Gesprächen direkt nach der Klausur merkte) da ein großer Teil in der Mitte auftauchte, den wir wohl alle *in dem Ausmaß* bezüglich Statistik und Forschungsdesign nicht ganz so auf dem Schirm hatten, naja, egal, denke, dass ich bestanden habe – sicher wissen werde ich das allerdings wohl erst in 5-6 Wochen. Übrigens schreiben wir in Berlin seit letztem Semester die Klausuren elektronisch auf iPads und ich war selbstverständlich megaskeptisch wegen der Usability und malte mir schon die schlimmsten Szenarien aus – Berufskrankheit 😬 etc, aber großes Lob an Dynexite – super einfach und null Featureitis, wirklich sehr übersichtlich. Das Tool wurde an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der RWTH Aachen entwickelt.

Ab April geht’s offiziell weiter mit Allgemeine Psychologie 1: Kognition – auch bereits einmal angefangen und liegen lassen. Die wunderbare und spannende Welt der menschlichen Wahrnehmung, yay.
Nun bin ich von den letzten Wochen gerade ganz schön platt und erledigt,dachte eigentlich, dass ich sehr ruhig bin, merkte aber teilweise erhebliche Schlafstörungen die letzten beiden Wochen etc…und schätze, dass ich das doch nicht so easy wegsteckte. Aber nun ist erstmal unglaublicherweise ein *richtiges* Wochenende, yeah.

Und für alle die mit Statistik was anfangen können hier der passende Song:

John Searle nicht widerlegt! (Maschinen weiterhin dumm)

Ladies and Gentlemen, große Neuigkeiten aus Berlin: Das Sensemaken hat schon lange gestoppt, scheinbar. Ok, ok, nicht so neu.

Aber: Da wollte ich doch gerade einen sehr halbgaren Kurzartikel über meinen heutigen Nachmittag verfassen, der sich weitgehend mit „Künstlicher Intelligenz“, Robotern und Sprache beschäftigte. Soweit, so gut. Nun, gerade als ich mein doch sehr gefährliches Halbwissen zusammentragen und in die Welt hinausposaunen will, da passiert das Folgende. Und ich sag’s Ihnen: Das ist so dermaßen meta, das gibt’s praktisch gar nicht!

Also *trommelwirbel* da war ich so am schreiben:

[…] Was ich mich allerdings frage, ist: hat er damit John Searle widerlegt?“

Zur Erläuterung: Gemeint sind Luc Steels Forschungsarbeiten zu Intelligenz (der heute unter anderem im HKW zu Gast war) – und vornehmlich Sprache. Genauer gesagt zu Robotern, die ihre eigene Protosprache entwickelten – also im weitesten Sinne semantisch „denken“ können, und was macht die doofe Maschine aus John Searle? Sehen Sie selbst:

John SEATTLE!

Ja, gibt es denn sowas?

Das, meine Damen und Herren, ist META. Aber sowas von. Und somit ist Searle, der die (semantische) Intelligenz von Maschinen anzweifelt, nicht widerlegt! HA!

Anbei noch ein paar Fotos & Tweets zum heutigen Nachmittag, so zur allgemeinen Unterhaltung an diesem Samstag Abend.

Der Beweis aus dem Texteditor, im Entwurf:

Hito Steyerl meint: ( I agree!)

„artificial stupidity“ hito steyerl.

— steffi (@guerillagirl_) January 12, 2019

Das HKW

Düstere Aussichten?

Bitte ja!

My three alltime-favorite books for interaction designers.

Even though my shelf is very full of good ( and also not that good books) there are exactly three books that have had a tremendous impact on my professional thinking, and to which I keep coming back to again and again. Although some say Cooper is „outdated“ – I don’t think so – quite the contrary: I think it’s the most timeless classic ever written for interaction designers. And yes, I think the industry needs more „flamethrowers“. Bonus if they’re female, ha!

Happy 10 year Blog-iversary to me!

via GIPHY

Mein Blog wird diesen Monat 10 Jahre alt. Yes, yes der erst Post hier landete im Oktober 2008 im www. Leider weiss ich nicht mehr so genau, ob dies mit dem charmanten Titel „Safari 3.1 Hack“ tatsächlich mein allererster Post war, da der Blog irgendwann vorübergehend mal durch so eine vermummte Hackerbande mit dunklen Kapuzenpullis weggebeamt wurde und ich leider nicht alle Artikel wiederherstellen konnte. #SADFACE

Ansonsten, was war „damals“ anders als heute? Was mir oft in den Sinn kommt, ist, dass ich früher einfach mal *irgendwas* drauf losgeschrieben habe, was mir so in den Sinn kam. Die Bloglandschaft war zu dem Zeitpunkt auch gefühlt auch eine total andere. Mir fehlt das „unbeschwerte“ drauflosschreiben irgendwie und ich hoffe, diesen oftmals „improvisierten“ Zustand wieder herzustellen, der eben auch mal unfertige Gedanken kommunizieren kann. Irgendwie hat man ständig das Gefühl, dass man hoffentlich nur keinen Müll schreibt. Was ein Quatsch. Ich mein, dies ist ein persönlicher Blog, und keine wissenschaftliche Publikation. Egal, ich glaube, ihr wisst was ich meine, ist wohl auch eine Frage / Sache der Professionalisierung und des immer weiter erhöhten Anspruches an sich selbst – je mehr Erfahrung jemand hat, desto weniger Quatsch sollte man schließlich auch schreiben (denkt man vielleicht auch nur selbst, das andere denken könnten, dass… – ach lassen wir das)

Achja und zudem hatte ich noch etwas mehr mit Frontend Technologie und IE Ranting am Hut wie man an einigen Artikeln merken kann. Aber das wurde bald auch weniger, man kann ja schließlich nicht alles zu gleich gut machen und die Frontendtechnologien wurden tatsächlich immer komplexer. Auch habe ich früher viel mehr auf Deutsch geschrieben. Da bin ich leider echt ständig hin-und hergerissen, was nun „besser“ ist. Hm, hm. Wahrscheinlich bleibt es bunt gemixt – eben mal so mal so – ganz je nach Laune hier im guerillaland. Ich habe sowieso nach wie vor keinen Plan, wieviele Leute diesen Blog hier lesen, oder ob das überhaupt jemand liest und ich vielleicht nicht einen 10-jährigen Monolog hier führe da ich keine Statistiken führe. :D Also, falls es (treue) Leser geben sollte, fühlt euch gedrückt und danke für die Lesetreue!

Gif by awesome Cindy Suen.

What is my job in one sentence ?

It’s not that easy to describe, really. I just spontaneously set myself a 15 min timeframe to write down what I actually say to others when I try to explain what I am doing for a living. I call myself an „experience strategist“. You can also say „user experience strategist“ or „user experience designer“, but often, users are also customers. And I have a broad understanding of „user experience“, which means I do not narrow it down to the usage of digital products but also to the interaction with the whole organization behind the product and the holistic perception which is generated by interacting with the company/organization (through their website, app, insert „touchpoint“ of your choice here).

This is really the core which came out of the long description:

We consult companies how they can reduce the discrepancy between business- and customer/user goals to ensure the business success of the company.

Free writing im Test, exklusiv für Sie – jetzt hier und Quasi-Live.

Sie sehen hier: Mein erstes „free writing“ ever. Eigentlich gehört sowas nicht an die Öffentlichkeit, aber ich möchte das mal zeigen, wie es so ausschaut im Gehirn, um diese Uhrzeit. Besser als jegliches fMRI. Geschrieben ohne Formatierung und einfach so runter, gerade heute morgen. Rechtschreibfehler inklusive. Das Schlimmste – irrsinnigerweise erzeugt durch Autokorrekt übrigens – konnte ich noch retten.
Wenn Sie mich nämlich fragen: Autokorrekt ist der sichere und sehr unschöne Tod des sogenannten „Stream of conciousness“, des „freien Schreibens“ also – das kann ich Ihnen bereits jetzt sagen – und muss dafür dringend deaktiviert werden. Selbst wenn man sich unsäglich vertippt (was oft vorkommen kann so in Gedanken), kann man das Geschriebene sehr wahrscheinlich später beim drüber lesen noch irgendwie entziffern, aber das bevormundende Autorkorrekt macht ja einfach draus was es will, wenn man nicht konstant aufpasst – wie so ein autoritärer eingekaufter Versuchsleiter von Stanley Milgram.
Man erkennt ja seine eigenen Worte nicht mehr wieder später beim Lesen – da entsteht ein ganz neuer, ein sehr verwirrter Stream of Conciousness. Der Hä?-Stream, sozusagen.
Und genau das ist es , man möchte ja seinem Gedankenstrom folgen – Live writing sozusagen: Brain-to Paper und nicht umgekehrt – aber Autokorrekt lässt dies nicht so ganz zu, wenn man sich darauf auch noch konzentrieren soll. Das geht einfach nicht. Brain to Paper ist somit unterbrochen.
Und hiermit sind wir schon wieder bei meinem Lieblingsthema: Interactiondesign oder User Experience Design whatsoever ach, nennen Sie es doch grad wie Sie möchten, mir egal jetzt so langsam – aber dies ist ein anderes Thema.

PS Getätigt mit der „Ulysses“ App (Danke @k____k____ für den Tipp – und danke auch an alle anderen, aber das war eben der Winner für meine Bedürfnisse ha!)

Free writing Test #01 – 07.03.2018, kopiert aus der App inklusive der Fehler:
Guten Morgen – es ist sechsuhrvierundvierzig, an einem Mittwoch im März und – es schneit. Ich wachte aus, weil ich auf’s Klo ,musste – dies ist ein fieses – ein nicht-freiwilliges Aufwachen und dementsprechend mürrisch ist man. Mürrisch ist ja auch so ein Wort, welches man kaum noch verwendet. Nunja, weshalb ich hier sitze , na ja um diese, sagen wir unheilige Zeit: Free writing nennt man das, den „Stream of conciousness“ einfach niederschreiben. Well here we go. – „consciousness“ – immer wieder muss ich dieses Wort nachschlagen, genau wie “Kommilitonin“ (eben wieder, ha!) – und das mit 44 Jahren, was wohl bedeutet, dass ich es nie mehr lernen wertem aber nun, vielleicht ja doch? Geht es Ihnen auch so? Es gibt sicher einige Wörter, die Menschen, egal welcher Bidlungsstatus, nachschlagen müssen, wenn sie diese niederscjhreiben möchten. Egal, ich schweife vom Thema ab.
„Free writing“ also. Das Ganze hat wohl den Zweck, eine Schreibblockade abzubauen. Ich habe zwar keine Schreibblockade im eigentlichen Sinn – ich bin ja kein Autor o.ä. – dennoch möchte ich mehr schreiben wie z.B um meine Gedanken zu sortieren, für dei Uni,für den Blog und auch Vorträge, und da dachte ich mir, vielleicht hilft es ja, den Anspruch an das sofort.Perfekte etwas herniederzuschrauben. „Herniederschrauben“ …ähm, wie ich das so lese glaube ich ja, dieses Wort existiert nicht… moment. Ja. Das Google Orakel schlägt „herunterschrauben“ vor, ebenso die Autokorrektur und ich komme mir vor wie ein dummes kleines Kind, zurechtgewiesen von den Autoritäten dieses Planeten. „So macht man das doch nicht!“
Schon wieder dieses Abschweifen. Egal, Mein Gehirn springt gerne, und huch wie ich gerade sehe bin ich über mein Ziel von 1000 Zeichen bereits hinaus –… Ganze 1764 Zeichen ( natürlich nun bereits Wieder mehr, haha) habe ich schon herausgewürgt an diesem Mittwoch um mittlerweile sechsuhrvierungfünfzog. Guten Morgen.

Ladies that UX Berlin celebrates 1st Birthday!

Ladies that UX Berlin Birthday Bash

Yay! Time to celebrate! We turn one year old! Last year in November we had our very first Ladies that UX chapter meetup at evenly and since then grew our little community to over 600 members!

We introduced Ladies that UX Berlin in November 2016 to our attendees and most of them are regularly at our meetups <3

Ladies that UX Berlin Birthday edition meetup will be Tuesday, November 21 and will be hosted by ResearchGate. The location is Invalidenstr. 115, 10115 Berlin. We will open doors at 6:30 and this time there will be two talks from two members of our orga team: Živilė Markevičiūtė, who works as an UI/UX designer at TIGNUM and she will talk about Empathy in Design. The other talk will be held by Anna-Lena König, Project/Product Manager at Evenly, about 7 aspects that improve the UX of your app.

A big thank you to our lovely community and to our sponsors – especially to ResearchGate for hosting and sponsoring our birthday event. It would not be possible without your support and help.

Make sure to RSVP here, if you are close by! See you there!

Contact me if you have a topic you’re passionate about and would like to present at an upcoming event or would be interested in collaborating or hosting one of our upcoming events

Photo credits of the Nov 2016 meetup: evenly.io

October edition of Ladies that UX Berlin is coming along!

Ladies that  UX Berlin October 2017
Our next Ladies that UX Berlin meetup will be Tuesday October 24 hosted by Mozilla Berlin. The location is GSG-Hof Schlesische Straße 27, 10997 Berlin; Gebäude 3, 4.OG – There will also be some signs in the courtyard and staircase. Event opens doors at 6:45 and there will be two talks this time: One by Marja Annecke (SinnerSchrader Swipe) – she will be talking about CX & Branding and one by Sabrina Mach (ThoughtWorks) about how to use acting techniques to understand & predict human behavior.

A big thank you to Mozilla Berlin for hosting and sponsoring this month’s event.

Make sure to RSVP here, if you are close by! See you there!

Contact me if you have a topic you’re passionate about and would like to present at an upcoming event or would be interested in hosting one of our upcoming events

Philosophy Error Messages

I guess I really have an obsession with error messages. Yes, I collect them in some secret folder in my system because some are really silly. Additionally, I often find them not really helpful or quite unpolite – even in times where systems are getting more and more „intelligent“ and therefore should be capable of displaying helpful advice for _people_ instead of some unpolite advice or binary techy stuff.

So, what if systems could „think“ – I mean semantically. Wouldn’t it be fun to take system notifications and error messages to the next level by asking for the meaning of life with some metaphysical ontological questions?
Here they are, I guess they are perhaps more helpful than the real ones. At least they can make you smile – and think.

pem

They refer to René Descartes, Ludwig Wittgenstein, Sigmund Freud, Burrhus Frederic Skinner, Erwin Schrödinger, Immanuel Kant and Albert Camus.

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