Visual perception: Gestalt Theorie Basics im UI Design

Gestaltpsychologie beschäftigt sich mit den Phänomenen, Dinge als Ganzes wahrnehmen zu können, „Visual perception: Gestalt Theorie Basics im UI Design“ weiterlesen

Man vs. Machine Smackdown Part1: The human ‚AND‘ is a boolean ‚OR‘

AND, OR, NOT – WTF? (shortcode: &&, ||, ! – &%$§?)
…wobei: ich gebe zu, das ‚NOT‘ ist für beide Weltanschauungen ziemlich logisch, ist ja gut.

Also, hier es geht es um Boolsche Logik vs. das menschliche Denken, ums Eingemachte, das Core, die Frustration, aus dem Fenster geworfene Computer, der alte Kampf zwischen Mensch und Maschine eben.

Während ich so darüber nachdenke und Streit mit der Technik anfange, gerät mein Gehirn schon wieder in einen tranceartigen Kolik-Zustand: ‚AND‘, ‚OR‘ – oder (..hilfe!) doch das Boolsche ‚Vielleicht‘? Was denn nun?
Ja, ich hatte sogar schon mit einem Informatiker über dieses Thema wild diskutiert, bis er letztendlich zugab, selbst schon in die AND-OR-Falle beim programmieren getappt zu sein.

Es werden ziemlich oft Fehler gemacht, wenn die Boolschen Operatoren ‚AND‘ und(oder)’OR‘ ins Spiel kommen, da die gegensätzliche Bedeutung im menschlichen Hirn eine Art ‚Bandsalat‘ erzeugt. Warum ist dies so und was kann man besser machen?

Boolsche Logik nochmal einfach erklärt, hier macht das auch durchaus Sinn:
– Alle die schwarz tragen, sollen aufstehen
– Alle die Schwarz UND Grün tragen sollen aufstehen – (AND grenzt Suchergebnis ein)
– Alle die Schwarz ODER Grün tragen sollen aufstehen (OR erweitert das Suchergebnis)
So far so good.

Wenn man sich allerdings – die durch die Sprache geprägte – menschliche Denkweise anschaut, sieht das etwa folgendermaßen aus:
zum Bsp. anhand des Use Case: Playlist erstellen
– Mensch: ‚Hey Computer, spiel mir mal Titel von Künstler x oder Künstler y oder Künstler z ab.‘
(–> naive Auswahl des ‚oder‘ Operators, freudestrahlende Erwartungshaltung des Menschen: entweder x, oder y oder z, also einen von den dreien)

!!!!!***BIG FAIL***!!!!!
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The 4 questions to ask in a cognitive walkthrough

Super Artikel über Cognitive Walkthroughs auf Userfocus. Cognitive Walkthroughs sind eine bekannte Methode, um Interaktionsprobleme in einem frühen Stadium des Designprozesses eines Interfaces herauszufinden.

„The cognitive walkthrough is a formalised way of imagining people’s thoughts and actions when they use an interface for the first time. Walkthroughs identify problems that new users will have when they first use an interface. You select one of the tasks that the design is intended to support and then you step through the task, action by action, seeing if you can identify any problems with the interface.“

http://www.userfocus.co.uk/articles/cogwalk.html

Mentale Modelle und Designprozesse im User Centered Design

“If we want users to like our software we should design it to behave like a likeable person: respectful, generous and helpful.” (Alan Cooper)

Das Web entwickelt sich immer mehr zur Plattform für sogenannte Apps – webbasierte Anwendungen (auch bekannt als SaaS = Software as a Service), die der Software ähneln, die wir auch tagtäglich auf unserem Computer benutzen.
Der einzige Unterschied besteht also darin, das diese Anwendungen in einer browser-basierten Umgebung genutzt werden, und oder mit Sprachen geschrieben werden, die jeder Browser versteht (z.B. HTML in Kombination mit JavaScript).
Dies hat den Vorteil, das diese Anwendungen plattformübergreifend genutzt werden können – also nicht speziell für verschiedene Betriebssysteme entwickelt werden müssen und keinen Platz auf Festplatte verbrauchen.

Webbasierte Anwendungen wie Doodle, die z.B dazu dienen, um Termine mit mehreren Teilnehmern zu koordinieren, Intranets oder Wikis, die dem Wissensaustausch innerhalb von Unternehmen oder Organisationen dienen und die eventuell noch spezielle, auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnittene Funktionen beinhalten, online Flugbuchungssysteme und viele andere webbasierte Anwendungen bedürfen einer von Grund auf völlig anderen Planung und einem anderen Designprozess als beispielsweise herkömmliche B2B Webseiten, die z.B ausschliesslich der Präsentation eines Unternehmens dienen.

Es geht darum, diese webbasierten Anwendungen sehr nutzerfreundlich zu gestalten und den Nutzer/den Menschen in das Zentrum der Anwendung zu stellen.
Diesen speziellen, auf den Nutzer zugeschnittenen Designprozess dahinter, nennt man User-Centered Design (UCD).

Interaktion = Kommunikation!
…und was haben mentale Modelle jetzt damit zu tun?
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Touch ist Touch und Maus ist Maus! Timepicker UI re-visited

In letzter Zeit bin ich häufiger mal auf den Wunsch gestossen „…das muss so aussehen & funktionieren wie auf dem iPhone…“

Nun gut, denke ich mir, die Leute sind begeistert von der intuitiven Bedienbarkeit und dem Nutzungserlebnis und hätten dies gern auf ihre Webseite übertragen.
Problem: Das iPhone ist ein Touch Interface , die meisten Webseiten eher nicht. Sie werden mit Maus und /oder Tastaur – also über völlig andere Eingabegeräte- bedient.
Was auf dem iPhone mit den Fingern ganz intuitiv ist, kann sich am Bildschirm mit einer Maus oder der Tastatur als Eingabegerät als ganz schön kniffelig und nutzerunfreundlich herausstellen.
Mit der Maus interagiert der Nutzer doch schliesslich ganz anders als mit den Händen.

Gerade kürzlich hatte ich eine interessante Diskussion zu dem Thema – es ging um einen Timepicker. Dieser soll so aussehen wie auf dem iPhone.

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Nutzerfreundliche Formular-User-Interaktion

form
Formulare sind wichtig. Man findet sie bei Logins, in Registrierungsprozessen, beim Bestellen in Onlineshops und zur simplen Kontaktaufnahme. Und es gibt kaum etwas nervigeres, als das zeitintensive Ausfüllen eines Formulars, um dann hinterher – nach getaner Arbeit festzustellen- das der Name keine Sonderzeichen beinhalten sollte, das Passwort zu kurz ist, und man aus Versehen die E-Mailadresse irgendwie falsch eingetippt hat, und man den ganzen Schmodder nochmals wiederholen muss. Schlimmstenfalls sind ALLE Datensätze weg. Ja das gibt es auch heute noch.
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Links oder rechts? Magentos Registrierungs Usability

Usability Frage anhand des Magento Demo-Shops. Registrierung und Login auf einer Seite. Was sollte wohin?

magento-register
Heute eine kleine Umfrage…. Bei Magento, dem derzeit wohl beliebtesten Open-Source Shopsystem, stolpere ich immer wieder, wenn ich das Frontend gestalte, über diese Hürde:
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Usability Testing mit Silverback am Mac

Silverback ist ein low-budget Usability Testing Tool, d.h. es testet die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite, indem es die Mausaktivitäten und Augenbewegungen sowie die spachlichen Aussagen des Benutzers in Echtzeit mit der integrierten iSight Kamera aufzeichnet, und den fertigen Film als .mov abspeichert – sodass man diesen hinterher auswerten kann.

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Neulich bin auf meiner Suche nach guten Webdevelopment Tools für den Mac auf „Silverback“ gestossen.

Silverback ist ein low-budget Usability Testing Tool,  d.h. es testet die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite, indem es die Mausaktivitäten und Augenbewegungen sowie die spachlichen Aussagen des Benutzers in Echtzeit  mit der integrierten iSight Kamera aufzeichnet, und den fertigen Film als .mov abspeichert – sodass man diesen hinterher auswerten kann.

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„Machen Sie das mal schön!“ – Von Usability und anderen Ausserirdischen

Das kann ich auch!

Das es vielen freiberuflichen Webdesignern/Webworkern, gerade den Newbies unter uns, so schwer fällt mit Kunden erfolgreich zu kommunizieren liegt meines Erachtens daran, das das Web ein für jedermann zugängliches Medium ist.

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Der Footer – Das Stiefkind der Webseiten?

Die meisten Webdesigner legen immer sehr viel Wert auf einen toll gestalteten Header (Kopfbereich) einer Webseite, aber was ist mit dem Footer (folglich der „Fuß“/ das Seitenende) der Seite? Frei nach dem Motto oben hui, unten pfui – da schaut eh niemand genau hin – wird dieses Element der Webseite oft genug sträflichst vernachlässigt.

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