Mehr Motivation, bitte!


Motivation und User Engagement Part1.

Heute gibt es einen kleinen, einführenden Artikel über das große Themengebiet der Motivation, da ich das Thema spannend finde und darüber sehr wahrscheinlich immer wieder mal etwas schreiben werde. Das Video da oben gibt zudem einen ganz netten kleinen Überblick, es ist allerdings im Bereich ‚Work‘ angesiedelt.

Was versteht man genau unter Motivation, was motiviert uns, bestimmte Handlungen auszuführen und bei manchen eine explizite ‚I don’t care‘ Attitude an den Tag zu legen?
Motivation ist, grob gesagt, ein Motiv zu haben, ein gewisses Verhalten auszuführen, Handlungsbereitschaft zeigen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen = zielgerichtetes Verhalten.
Motivation ist im Endeffekt das Streben nach: ‚Es soll mir gutgehen‘ ‚ich mag mich wohlfühlen und Spass haben‘, ‚ich muss körperliche und psychische Schmerzen verhindern‘.

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The Design Studio Method

Lean & Agile UX in a nutshell. Wie sammelt man Ideen, sensibilisiert Kunden sowie Teammitglieder für einen UX Design Prozess und kitzelt die Core-Probleme aus einer Anwendung heraus?
Super Session von der Agile UX 2012:

1. Create

  • Was? Quick Pen & Paper Concepts auf Storyboards bzw. User Flow Templates. Hier gibts Inspiration.
    Jedes Teammitglied repräsentiert eine Persona / gestaltet für die spezielle Persona
  • Jedes Teammitglied füttert ein bestimmtes ein Szenario ab (z.B bei einer Ticketapplikation das Szenario ‚vergünstigte Fahrscheine‘ oder bei einer Flugbuchung: ‚Fliegen mit Baby & Kinderwagen ‚ )
  • Wer? – interdisziplinäre Teams , bestehend aus den Sparten UX/Design, Development, Business, die (leider) oft niemals miteinander kommunizieren, um ein gemeinsames Verständnis der jeweiligen Sichtweisen, Probleme und Anforderungen und zu bekommen.
  • 6-8 Concept Sketches pro Team

Das Ganze geht auf Zeit (Stoppuhr oder Pomodoro Technik :) )
Es geht hier um erste grobe Ideengenerierung,einen Anfang zu finden, bevor jeder in seinem Töpfchen rumstochert.
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Man vs. Machine Smackdown Part1: The human ‚AND‘ is a boolean ‚OR‘

AND, OR, NOT – WTF? (shortcode: &&, ||, ! – &%$§?)
…wobei: ich gebe zu, das ‚NOT‘ ist für beide Weltanschauungen ziemlich logisch, ist ja gut.

Also, hier es geht es um Boolsche Logik vs. das menschliche Denken, ums Eingemachte, das Core, die Frustration, aus dem Fenster geworfene Computer, der alte Kampf zwischen Mensch und Maschine eben.

Während ich so darüber nachdenke und Streit mit der Technik anfange, gerät mein Gehirn schon wieder in einen tranceartigen Kolik-Zustand: ‚AND‘, ‚OR‘ – oder (..hilfe!) doch das Boolsche ‚Vielleicht‘? Was denn nun?
Ja, ich hatte sogar schon mit einem Informatiker über dieses Thema wild diskutiert, bis er letztendlich zugab, selbst schon in die AND-OR-Falle beim programmieren getappt zu sein.

Es werden ziemlich oft Fehler gemacht, wenn die Boolschen Operatoren ‚AND‘ und(oder)’OR‘ ins Spiel kommen, da die gegensätzliche Bedeutung im menschlichen Hirn eine Art ‚Bandsalat‘ erzeugt. Warum ist dies so und was kann man besser machen?

Boolsche Logik nochmal einfach erklärt, hier macht das auch durchaus Sinn:
– Alle die schwarz tragen, sollen aufstehen
– Alle die Schwarz UND Grün tragen sollen aufstehen – (AND grenzt Suchergebnis ein)
– Alle die Schwarz ODER Grün tragen sollen aufstehen (OR erweitert das Suchergebnis)
So far so good.

Wenn man sich allerdings – die durch die Sprache geprägte – menschliche Denkweise anschaut, sieht das etwa folgendermaßen aus:
zum Bsp. anhand des Use Case: Playlist erstellen
– Mensch: ‚Hey Computer, spiel mir mal Titel von Künstler x oder Künstler y oder Künstler z ab.‘
(–> naive Auswahl des ‚oder‘ Operators, freudestrahlende Erwartungshaltung des Menschen: entweder x, oder y oder z, also einen von den dreien)

!!!!!***BIG FAIL***!!!!!
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